Außergewöhnliche Trockenheit in Bayern | Bayerisches Klimainformationssystem (LfU)

Bayern erlebt seit dem Frühjahr 2026 eine außergewöhnliche Trockenphase. Von März bis Juli fielen im Mittel lediglich 234 Millimeter Niederschlag. Das sind 45 Prozent weniger als im Mittel der Referenzperiode 1971 bis 2000. Bayern war im Zeitraum März bis Juli seit dem Jahr 1931 noch nie so trocken. Bis auf Unterfranken und Oberfranken trifft dieser Negativrekord auch auf die einzelnen Regierungsbezirke zu.
Besonders groß ist das Defizit in Schwaben. Dort fielen im betrachteten Zeitraum 267 Millimeter Niederschlag. Das sind 48 Prozent weniger als im Referenzzeitraum. In Mittelfranken waren es 174 Millimeter, ein Minus von 47 Prozent. Oberbayern, Niederbayern und die Oberpfalz verzeichneten Defizite von 46 Prozent. In Unterfranken war der Zeitraum März bis Juli nur in den Jahren 1976 (-58 %) und 2022 (-44 %) noch trockener.
zum Beitrag im Bayerischen Klimainformationssystem

 

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